Mein Espressokocher
Der perfekte Genuss am Morgen, der Duft und Geschmack von Espresso aus dem Espressokocher
Gerne – wie in alten Zeiten in Bella Italia mit etwas Nostalgie - bereite ich meinen morgendlichen Espresso am liebsten mit dem Espressokocher . Schon alleine die Vorbereitung, den Espressokocher auseinanderschrauben, Wasser einfüllen, Espressopulver in den Sieb, alle drei Teile sorgsam zusammendrehen, den gefüllten Espressokocher auf den Gasherd oder im Winter auf den Holzherd, langsam das Brodeln abwarten und den unvergleichbaren Duft nach Espresso genussvoll einatmen, dann kann langsam der Start in den Tag beginnen. Damit es allen Espresso Freunden auch so gut gehen kann, kann hier zum Thema Espressokocher das eine oder andere nachgelesen werden.

Espressokocher oder Espressokannen gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen für 2, 3, 4, 6, 9 oder 12 Tassen. Ja, es gibt sogar den Espressokocher 1 Tasse. Der Klassiker sind einfache kleine Kännchen aus Aluminium. Mir gefallen die Kocher Versionen in Edelstahl besser. Diese sollen auch gesünder sein, aber wenn man sich die alten Italiener ansieht, wer weiss. Zumindest ist ja jetzt mal geklärt, dass der Espresso wegen des schnelleren Brühvorganges die gesündere Alternative beim Kaffee ist.
Dank des Espressokochers wurde der Mokka oder auch Espresso aus Italien berühmt. Irgendwie bleibt diese Art des Espressomachens vom Gefühl her die ursprünglichste Form. Die heutigen Espressomaschinen sind ja bald in jedem Haushalt zu finden. Aber für mich ist und bleibt die alte Espressokanne oder der alte Espressokocher ideal, weil sie neben dem angenehmen Gefühl günstig im Einkauf ist, einen geringer Platzbedarf hat, viele unterschiedliche Macharten und Designs zeigt, leicht transportierbar ist… und Genuss rundum für alle Sinne bietet !
Espressokocher, Mokkaexpress und italienische Piazza
Für die meisten Italienurlauber der inbegriff von Urlaub. Ein rustikales italienisches Örtchen, ein belebter Dorfplatz mit einem schönen alten Brunnen, ein laues Lüftchen, Dolce far niente Gefühle, eine Bar mit Bestuhlung im Freien, gemütliche Stühle mit Marmortischen, davor einen Espressokocher, Espressotässchen und das Journale, ja, was braucht man mehr ?
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Espressokocher Aufbau
Der Espressokocher besteht aus 3 Teilen, dem Untersatz dieser Espressokanne, in den das Wasser gefüllt wird, dazwischen kommt der Siebeinsatz für das Espressopulver und oben drauf wird das Oberteil, in den dann der Espresso fliesen wird, aufgeschraubt.
Der Espressokocher wird auf die Kochstelle, den Gasherd oder den Elektroherd gestellt. Durch Dampfdruck wird nun das heisse Wasser von unten durch den Siebträger gepresst. Doch auch dieses einfache Vorgehen will gelernt werden. Dazu kann man weiter unten sich gründlich informieren.
Bella Italia !
Wie funktioniert ein Espressokocher ?
Die Funktion und Konstruktion eines Espressokochers
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Ein Espressokocher ist vom Aufbau her sehr einfach konstruiert. Im Prinzip besteht der Espressokocher nur aus 3 Teilen.
Das Unterteil, der sogenannte Kessel, in den man das Wasser gibt, das Oberteil mit dem integrierten Steigrohr und dem Feinsieb sowie mit dem Henkel und dem Deckel.
Dazwischen liegt der Trichtereinsatz mit einem Sieb. In diesen Siebträger kommt das Espressopulver hinein.
Beim Erhitzen des Wassers steigt dieses druckbedingt über den Trichtereinsatz von unten her durch das Espressopulver in das Steigrohr. Das Kaffeepulver wird dabei gegen das Feinsieb des Oberteils gepresst. Über das Steigrohr fliesst dann der Espresso in das Espressokocheroberteil.
Im Espressokocherunterteil befindet sich ein Sicherheitsventil, so kann der Wasserdampf bei eventuellen Verstopfungen schnell entweichen. Sonst könnte der Espressokocher explodieren.
Zwischen dem Espressokannenoberteil und dem Espressokannenunterteil wird über ein Gewinde mit Gummidichtring abgedichtet. Diese Gummidichtung sowie das Feisieb sind beim Espressokocher Austauschteile. Diese Teile lassen sich in vielen Onlineshops oder auch direkt in Italien sehr günstig besorgen. Am besten die Maße vom Espressokocher mitnehmen.
Im obigen Bild habe ich einen Schnitt durch einen Espressokocher gezeichnet. So kann sich jeder den Aufbau eines Espressokochers einfach etwas leichter vorstellen.
Hellblau ist das eingefüllte Wasser für die Espressobereitung, maximal bis zum Sicherheitsventil. Hellbraun stellt das eingefüllte Espressokaffeepulver dar. Es gibt spezielles Kaffeepulver für die Caffeteria, wie der Espressokocher in Italien bezeichnet wird.
Der Vorgang der Espressozubereitung mit dem Espressokocher in Bildern
Einen Espressokocher, die Espressozubereitung, alles in Bildern
Das Zubereiten eines Espresso mit dem Espressokocher ist garnicht so schwer. Alles fängt mit einer guten Espressokanne an. Alle 3 Teile, das Unterteil, das Sieb und das Oberteil liegen bereit. In diesem Fall handelt es sich um einen Espressokocher aus Edelstahl.

Nun wird in das Unterteil des Espressokochers das Wasser eingefüllt. Achtung, das Ventil darf nicht mit Wasser bedeckt werden. Manche Puristen nehmen hier sogar italienisches Wasser aus der Glasflasche.

Das schon fertiggemahlene Espressopulver, für besondere Espressofreunde auch das selbst gemahlene Espressokaffeepulver wartet aufs Einfüllen in den Sieb. Das Espressokaffeepulver wird nicht gepresst und es sollte nahezu eben eingefüllt werden. Man kann mit unterschiedlich tiefen Sieben arbeiten, je nach gewünschter Espressostärke.

.. und nun wird der Espressokocher wieder sorgfältig zusammengeschraubt. Bitte keine Gewalt anwenden, nur ganz normal den Espressokocher zusammendrehen. Den Griff dabei nicht als Hebel zum stärkeren zusammenschrauben verwenden, sonst wird das Öffnen um so schwerer. Sonst kann es leicht passieren, dass man den Espressokocher nach dem Abkühlen kaum noch aufbekommt.

Ideal für den Espressokocher ist der Gasherd, da lässt sich die Hitze am leichtesten regulieren. Aber auch ein Elektroherd ist machbar. Für einen Induktionsherd sind die üblichen Espressokannen aber nicht geeignet.

Nun kommt es zum eigentlichen Espresso oder auch Mokka Zubereiten. Schon bald wird man ein schmatzendes, röchelndes Geräusch vernehmen wenn erst mal die Hitze des Ofens an den Espressokocher abgegeben worden ist. Auch der Duft nach frischem Espresso verbreitet sich schnell in der Küche. Irgendwie gehören der Duft nach Kaffee und der Genuss des Esspressos zusammen.

Warum wird dieser Espresso auch Mokka oder Mokka-Express genannt ? die Crema, wie es sie bei einem Espresso aus der Siebträger Espressomaschine oder einem Espresso an der Bar gibt, so eine Crema wird man so nicht schaffen, aber diese ursprüngliche italienische Espresso aus der Caffeteria hat auch gerade geschmacklich was für sich !

Nun den fertigen Espresso möglichst in vorgewärmte Espressotassen füllen, aber nicht immer ist Winter und nicht jeder hat einen Holzofenherd mit einem Wasserschiff…

.. und nach der vielen Arbeit sollst du dir nun ein gutes Espressotässchen gönnen. Zucker ist Geschmackssache. Der echte Espressogeschmack braucht eigentlich keinen Zuckerzusatz. Dann lieber etwas kleines Süsses wie Cantuccini oder Biscotti.

.. auch ein Vin Santo dazu ?
Ich denke, dass so eine kleine Bilderfolge jetzt so richtig Lust macht auf einen leckeren Espresso aus dem Espressokocher, oder?