Die Kaffeepflanze und der Kaffee für den Espressokocher

 

Die Kaffeepflanze – etwas Hintergrundwissen

 

Die Kaffeepflanze ist ein Strauch, der am Tropengürtel Afrikas, Amerikas und Asiens wächst in der Höhenlage 200 bis 2000 über dem Meeresspiegel. Dabei gibt es ca. 60 verschiedene Coffea-Sorten, nur 3 Sorten werden landwirtschaftlich für den Kaffeeanbau genutzt.

Am geringsten die Coffea Liberica, hier ist die Qualität auch am geringsten. Der Massenträger ist die Sorte Coffea Robusta, der Qualitätsbringer die Sorte Coffea Arabica.

 

Die Kaffeepflanze und der Kaffee für den Espressokocher

 

Kaffeepflanze Espressokocher

Die Kaffeepflanze wird platagenmässig genutzt. Normalerweise würden die Sträucher natürlicherweise 8 bis 12 Meter hoch. Um die Ernte zu erleichtern, werden die Coffeapflanzen in der Höhe von 3 Metern gehalten.

Die Blüten mit einem aromatischen Duft sind kurzlebig und selbstbefruchtend. Es gibt mehrere Blütezeiten pro Jahr, die von intensiven Regenzeiten ausgelöst werden. Wer also mal selbst Kaffeepflanzen anbauen will, kann so die Blüte der Kaffeepflanze steuern.

Der Fruchtansatz ist schnell, nach ca. 6 bis 9 Monaten sind die roten Kaffeekirschen reif. In der Kaffeekirsche befinden sich dann meist 2 Kaffeebohnen.

 

Espressokaffee aus 2 Kaffeesorten

 

Für den Espressokaffee werden 2 Kaffeepflanzensorten genutzt, Coffea Robusta und Coffea Arabica. Wenn man auf der Packung des Espressopulvers oder der Kaffeebohnen nachliest, so findet man reine Kaffee`s und auch Mischkaffee`s.

 

Coffea Arabica, der edle Kaffee

 

Die Kaffeepflanze Coffea Arabica wird in den Ländern Brasilien, Jamaica, Costa Rica, Guatemala, Salvador, Honduras, Mexico, Kolumbien, Kenia, Äthiopien, Tansania und Kamerun angebaut in einer Höhe von 900 bis 2000 Meter über dem Meeresspiegel.

Der Anbau ist kostenintensiver und aufwendiger. Auch ist Coffea Arabica anfälliger auf Einflüsse wie Hitze, Kälte oder Feuchtigkeitsschwankungen. Intensive Landwirtschaft wird weniger gut vertragen, insbesondere starker Düngenitteleinsatz. Gegenüber Schädlingen ist Coffea Arabica anfälliger.

Die Geschmacks- und Geruchserlebnisse bei der Coffea Arabica Bohne im geröstetem Zustand zeugen von hoher Qualität. Der Koffeingehalt liegt bei 1,2 bis 1,7 Prozent.

Die Ernte erfolgt hier im sogenannten Picking Verfahren, das heisst einzeln von Hand werden die Kaffeekirschen geerntet. Daher erfolgt auch schon eine gute Vorsortierung mit einem grossen Einfluss auf die Qualität.

 

Coffea Robusta, der einfache Kaffee

 

Coffea Robusta wächst auch in den tieferen Regionen so zwischen 200 bis 600 Meter über dem Meeresspiegel bevorzugt in den Ländern Brasilien, Elfenbeinküste, Uganda, Indonesien, Kamerun, Madagaskar, Zentralafrika, Togo und Zaire.

Der Anbau ist günstiger und einfacher. Die Kaffeesträucher sind widerstandsfähiger gegen Schädlinge und Umwelteinflüssen und vertragen den intensiveren landwirtschaftlichen Ansatz leichter. Die Erträge sind wesentlich höher – ein Massenträger. Die geröstete Kaffeebohne kann auch leichter bitter und adstringenter im Geschmack herüberkommen. 1,6 bis 3,2 Prozent Koffeingehalt sind möglich. Ideal auch für die Koffeinproduktion.

Die Ernte kann hier auch über das Stripping Verfahren erfolgen, da die Pflanze mehr aushält. Stripping bedeutet, dass von Hand ein ganzer Ast abgestreift wird. Unreife oder schlechte Früchte werden nicht aussortiert. Das Vorgehen bei diesem Ernteverfahren ist halt preislich günstiger, die Qualität minderer.

Die maschinelle Ernte wird immer mehr kommen. Alles was am Baume hängt, wird mit abgesaugt. Neben Blättern, Kaffeeblüten können das auch mal Insekten sein.

Weitere Informationen zur Aktualität der angezeigten Preise findest du hier. Letztes update war am 19.11.2017 um 06:33 Uhr / Affiliate Links / Bildquelle: Amazon Partnerprogramm

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